Als Pioniere durch den Wilden Westen

Der äußerste Westen der Mongolei ist ein sehr abgelegenes und einzigartiges geografisches Gebiet. Dort leben Nomaden, die bestimmt genauso interessant und unterschiedlich sind, wie das Land, das sie besiedeln. Die Landschaft besteht aus sehr hohen glazialen Berggipfeln, großen Seengebieten, Steppen und Wüsten Sanddünen. Die größte Gruppe der mongolischen Minderheiten bilden die mandschurischen Kasachen, welche seit Mitte des 18. Jahrhunderts in der Bayan Ulgii Provinz leben. Sie erhalten heute noch ihren traditionellen Lebenstil aufrecht. Die Kasachen leben in großen, runden Filzjurten (Gers) und gehen im Winter mithilfe von Steinadlern auf Beutejagd, um sich mit dem Fell der Beutetiere einzudecken.

Auf dieser Reise werden wir Sie zu einigen der spektakulärsten Berggipfel des Altai Gebirges führen und danach in die dürren Ebenen der Wüste Gobi. Wir werden in Zelten an den Ufern von Seen gefüllt von klarem Wasser übernachten, zahlreiche Nomaden besuchen und ihre uralten Bräuche und Sitten kennenlernen. Als transportmittel werden uns Pferde, Kamele und Jeeps dienen, damit wir das Land in all seiner Vielfaltigkeit erleben können.

1.Tag Flug nach Ulgii – Besuch kasachischer Familien

Wir fahren für den Vormittagsflug nach Ulgii zum Flughafen. Ulgii ist das Zentrum der Provinz Bayan Ulgii, der einzigen muslimische Provinz der Mongolei. Der Flug dauert insgesamt vier Stunden, und behinhaltet einen Zwischenstopp um zu tanken. Ihr Guide wird Sie auf dem Flug begleiten. Bei Ihrer Ankunft am lokalen Flughafen werden Sie bereits von Ihrem Fahrer erwartet, der Sie dann zu einer nomadischen Siedlung kasachischer Familien bringen wird. Die Gers (Jurten) sind etwas größer als mongolische Gers und sind verziert mit leucht farbenen Teppichen. Ihre Tracht unterscheidet sich auch etwas von der Mongolischen, da die Männer große, schwarze Deels und kleine, leuchtende Hüte tragen. Wir werden unser Camp in der Nähe der Siedlung errichten.
Anmerkung: bei Reisebeginn im August werden wir direkt zum Achit See fahren und an seinem Ufer campen.


2.Tag Besuch kasachischer Adlerjäger Familien – Achit & Uureg See, Uvs Provinz – 105 km

Am Morgen werden wir kasachische Familien besuchen, welche mithilfe von Steinadlern jagen. Die Adler werden im Sommer in der Nähe der kasachischen Gers gehalten und im November und Dezember, wenn der erste Schnee gefallen ist, dafür genutzt, kleine Beutetiere zu fangen. Die Adler werden entweder von klein auf trainiert oder gefangen, wenn sie bereits ihren Jagdinstinkt entwickelt haben. Im Alter von 15 Jahren wird ihnen dann ihre Freiheit zürück gegeben. Wir werden die Adler und ihre Besitzer beobachten. Nach dem Mittagessen im Camp werden wir in die Uvs Provinz weiterfahren. Der Weg führt uns entlang der Achit und Uureg Seen. Wir werden am See zelten. Anmerkung: bei Reisebeginn im Juli sind keine Adlerzüchter Familien vor Ort.


3.Tag Altai Gebirge – 125 km

Heute werden wir in das Altai Gebirge hinein fahren und in dem Tal des Turgen Berges übernachten. Der Turgen Berg besitzt einen der höchsten Berggipfel des Altais. Hier sind Schnee und Gletscher ganzjährig vorhanden. Da die Fahrzeuge nicht weiter ins Tal hinein fahren können, werden zum südlichen Ausläufer des Berges fahren und dort unserer Camp errichten. Am Abend werden unsere Pferde mit ihren Pflegern zu uns stoßen und hier mit uns gemeinsam übernachten.


4.-5.Tag zwei-tägige Reitetappe – Kharkhiraa Fluss

Zwei Tage lang Pferde reiten entlang des Kharkhiraa Flusses und der Bergtäler in Richtung des Tarialan Sums. An beiden Tagen werden wir etwa 20 – 25 km reiten. Die Fahrzeuge werden uns begleiten uns während der Ritte mit Mahlzeiten versorgen. Das Landschaftsbild besteht aus grasenden Viehherden. Hier kommen wir genau zu der Zeit an, wenn die nomadischen Familien zurück in ihr saisonales Lager umziehen. Wir werden uns anschauen können, wie diese Familien das mithilfe von Kamelen bewerkstelligen. Unser Tagesziel ist die Schlucht des Kharkhiraa Flusses.


6.Tag Wüste Gobi – 120 km Fahrt

Wir lassen unsere Pferde und die Berge hinter uns und fahren in die Wüste Gobi. Der Weg führt uns zum Khyargas See, wo Sie schwimmen oder sich sonnen können, genauso wie am Strand. Wir werden in der Nähe der Khar Therme (Schlangen Spa) zelten.


7.Tag Gobi – Bayan See

Heute fahren wir zum Bayan See, der sich inmitten der Mongol Els Sanddünen befindet. Hier kommen typische Flora und Fauna vor: weit offenes Gebiet, Sanddünen und Sträucher mit grasenden Kamelen. Wir werden am Ufer des Bayan Sees zelten und hier auf unsere Kamele und dessen Pfleger treffen.


8.Tag Kamelritt durch die Sanddünen – Zavkhanmandal Sum

Auf dem Rücken der Kamele geht es quer durch die Sanddünen bis in den Zavkhanmandal Sum. Diejenigen, welche nicht auf Kamelen reiten wollen, können gerne in den Fahrzeugen um die Dünen herum fahren. Auf der anderen Seite treffen die dann auf die Reiter. Wir werden hier zu Abend essen und übernachten.


9.Tag Kamelritt – Fahrt nach Uliastai – 160 km

Am Morgen werden wir noch einmal zwei Stunden in südöstliche Richtung reiten. Nach dem Mittagessen fahren wir dann weiter nach Uliastai, dem Zentrum der Zavkhan Provinz.


10.Tag Flug von Uliastai nach Ulaanbaatar 

Wir werden in die Stadt Uliastai fahren und gegen Mittag nach Ulaanbaatar zurück fliegen. Nach der Ankunft in der Hauptstadt werden Sie in Ihr Hotel gebracht.

Reisecode und Reisetermin:
NCA-013, 24-31 Juli, 2012

Preis pro Person in einer Gruppe von 9 Personen:
USD3.124

Einzelzimmerzuschlag: USD230
Die Preise beinhalten folgendes:

2 Inlandsflüge, Transport innerhalb der Mongolei, Unterbringung in Zelten während der Reise, 3 Mahlzeiten pro Tag, einen deutsch- oder englischsprachigen Reiseführer, Transfers, Kamel- sowie Pferdereiten, Firmenpersonal inklusive der Fahrer, Pferde- und Kamelmänner, sowie das Personal in den Camps.


Im Preis nicht enthalten:

internationaler Transport, Reiseversicherung, Visas, Ausreisegebühr, alkoholische Getränke, persönliche Artikel.

Der Klient ist während seines Aufenthaltes in der Mongolei selbst dafür verantwortlich, eine abgeschlossene Reise- und Krankenversicherung zu besitzen.


Bitte beachten Sie folgendes:

Auf Nachfrage kann eine Einzelunterbringung auf dem Land gegen einen Aufpreis ermöglicht werden. Falls eine Einzelunterbringung in den Gercamps nicht gegeben war, wird der Betrag anhand derer Übernachtungen berechnet und Ihnen zurück erstattet. Nomads ist nicht für Überbuchungen verantwortlich zu machen, solang die Firma anhand hinreichender Unterlagen beweisen kann, dass dies der Fehler einer anderen Firma war.

Sollten unberechenbare Umstände sowie Quarantäneverhängungen, Änderungen des hiesigen Flug- oder Zugplanes eine Änderung der Reise bedeuten, werden wir Ihren Reisevermittler kontaktieren und eine equivalente Route vorschlagen. Erneut, Nomads kann nicht die Verantwortung fuer die nationale Flug- oder die Eisenbahngesellschaft übernehmen.

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